UNSERE OZEANE

Februar 23rd, 2010 veröffentlicht in der Blog-Kategorie Artikel-Verzeichnis

Nach „Unsere Erde“ kommt mit UNSERE OZEANE erneut ein einmaliges Kinoerlebnis auf die Leinwände: Eine ebenso sinnliche wie faszinierende Dokumentation, die in die geheimnisvollen und unbekannten Tiefen unserer Weltmeere entführt: eine Kino-Symphonie über die Ozeane, den Ursprung allen Lebens.




Kinofilm: Unsere Ozeane

weißer Hai © Pascal Kobeh

Mit UNSERE OZEANE erwartet Sie eine ebenso sinnliche wie faszinierende Dokumentation, die in die geheimnisvollen und unbekannten Tiefen unserer Weltmeere entführt: eine Kino- Symphonie über die Ozeane, den Ursprung allen Lebens. Der Film startet am Donnerstag, den 25. Februar 2010, in den deutschen Kinos.

SZENENBILDER

Kinofilm: Unsere Ozeane Kinofilm: Unsere Ozeane
Kinofilm: Unsere Ozeane

Kinofilm: Unsere Ozeane Kinofilm: Unsere Ozeane
Kinofilm: Unsere Ozeane

    Bild1:Ein Rochenschwarm, Shallow Bay, Westküste der Insel Socorro, Mexiko © Pascal Kobeh
    Bild2:Mantarochen, Shallow Bay, Westküste der Insel Socorro, Mexiko © Richard Herrmann
    Bild3:Junger Buckelwal zwischen den Flossen seiner Mutter © Roberto Rinaldi
    Bild4: Ein 20 Jahre alter männlicher Zahnlippfisch
    Bild5: Ostpazifische Delfine, Ägypten © Pascal Kobeh
    Bild6: Weißer Hai und Taucher © Pascal Kobeh

Bewegende Film-Premiere in Berlin

Vorgestern Abend fand in der Berliner Kulturbrauerei die festliche Deutschlandpremiere des Dokumentarfilms UNSERE OZEANE in Anwesenheit des Regisseurs Jacques Perrin, des Co-Autors Francois Sarano und des Sprechers Matthias Brandt statt. Der Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, der zusammen mit dem französischen Botschafter
S.E. Le Comte Bernhard de Montferrand die Schirmherrschaft für den Film übernommen hat, warnte in einer kurzen Ansprache vor der weiteren Zerstörung des Ökosystems Ozeane: “Ich wünsche mir, dass dieser Film viele Zuschauer und Zuschauerinnen findet und zeigt, dass der schonende und verantwortungsbewusste Umgang mit der Schöpfung uns alle angeht”. Er hoffe, dass der Film zum Unterrichtsmaterial für Schülerinnen und Schüler in Deutschland wird, so Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen weiter.

Premierenbild
v.l.n.r. Francois Sarano, Jacques Perrin, Dr. Norbert Röttgen, S.E. Le Comte Bernhard de Montferrand

Die Gäste im bis auf den letzten Platz besetzen Kino zeigten sich tief beeindruckt von der Schönheit der Bilder, darunter der Botschafter des Fürstentums Monaco S.E. Claude Joel Giordan, das ehemalige Model und Malerin Veruschka von Lehndorff, Moderatorin Johanna Klum, Mode-Designerin Anna von Griesheim, die Schauspieler Jochen Schropp und Christopher Buchholz sowie Tenor Tobey Wilson und Sopranistin Nadja Michael.

JOANNA ZIMMER JOHANNA KLUM VERA VERUSCHKA VON LEHNDORFF NADJA MICHAEL

CLAUDE JOEL GIORDAN mit Frau TOBEY WILSON und SANNA ENGLUND

UNSERE OZEANE – EINE POETISCHE SYMPHONIE

Man könnte sich auf Zahlen berufen. Darauf, dass sieben Zehntel der Erdoberfl äche von den Weltmeeren bedeckt sind. Dass 70% des Sauerstoffs, den wir einatmen, von der Meeresflora produziert wird. Oder dass ein gutes Drittel der Weltmeere 4000-5000 Meter tief ist. Informationen, die gewiss notwendig, ja unabdingbar sind, denn noch immer wissen wir zum Beispiel deutlich mehr über die dunkle Seite des Mondes als über die Tiefen unserer Weltmeere. Das Meer, schrieb einst Jules Verne, sei nicht nur „Bewegung und Liebe; es ist die lebende Unendlichkeit.“ Deshalb reichen trockene Fakten vermutlich kaum aus, um die Welt der Ozeane zu begreifen, um die Meere in ihrer ganzen atemberaubenden Schönheit und ungebändigten Wildheit (neu) kennenzulernen. Vielleicht gelingt das tatsächlich erst, wenn sich der Mensch wie ein Fisch im Wasser fühlt…




Meeresrauschen. Immer lauter, immer bedrohlicher. Wild schäumende See und metertiefe Wellentäler. Sturm an der Küste der Bretagne. Salzige Luft in der Nase, kalter Wind auf der Haut. Gischt sprüht, die Granitfelsen an der Grenze zwischen Ozean und Landmasse trotzen dem ewigen Angriff heranrollender Brecher. Chaos. Lärm. Gefahr. Raue Bilder wie vom Anbeginn der Zeit, als die Meere entstanden…

Dann durchbrechen wir die Oberfl äche, geraten auf die andere Seite des Spiegels, tauchen hinab in eine geheimnisvolle, blaue Welt der Stille, der Wunder, des Verborgenen. Eine seltsame, urzeitliche Kreatur schwimmt gemächlich vorbei. Ein Leguan. Auf Futtersuche kann er nur begrenzte Zeit im Meer verbringen. Danach muss er sich wieder in der Sonne aufwärmen. Zurück an Land, spiegelt sich im Auge des Leguans der Feuerschweif eines Raumschiffs beim Start ins All. Der Weltraum und das Meer: In mancher Weise sind sie Brüder. Hier wie dort unendliche Weiten. Schwerelosigkeit. Dunkelheit. Milliarden Jahre alte Sterne. Die Ewigkeit in einem Wassertropfen. Quallen – wie phosphoreszierend leuchtende Wesen von einem anderen Planeten. Aliens, rätselhaft und aus kosmischer Tiefe kommend.

Kinofilm: Unsere Ozeane

    Meeresechse der Galapagosinseln © Pascal Kobeh

Plötzlich Tiere, die uns deutlich näher sind. Jagende Delfi ne. Sie springen aus dem Wasser, vollführen akrobatische Figuren. Es wirkt spielerisch, vertraut. Nicht so gnadenlos wie jene Vögel, die – Flügel angelegt und spitzer Schnabel voraus – Torpedos gleich aus der Luft hinabstürzen und messerscharf die Wasseroberfl äche durchschneiden. Dem Rausch der Geschwindigkeit verfallend. Oder dem Blutrausch.

Und dann wieder: Stille. Die Eleganz eines Rochens bei seinem Flug durchs endlose Blau. Tintenfische, so unfassbar schön wie rote Seidentücher, die eine unsichtbare Hand durchs Wasser zieht. Fischschwärme – wundersam rotierende, unbegreiflichen Gesetzen gehorchende Turbinen aus Silber, die wie eins wirken und sich doch aus zahllosen Einzelwesen zusammensetzen. Robben am Strand, ganz entspannt beim Mittagsschlaf. Die Grazie tonnenschwerer Walfische, die zu ihrem eigenen Vergnügen ein Unterwasserballett aufführen. Eine schwarze dreieckige Flosse pflügt durchs Wasser, zieht in Ufernähe ihre Bahnen: Haie und Orcas sind hungrig und kennen kein Mitleid. Stillt hingegen ein Wal seinen Appetit, wirkt das längst nicht so furchterregend, gemahnt viel eher an einen Schaufelbagger, der sich gemütlich durch Fischschwärme ackert.

Grausamkeit und Schönheit – unter Wasser liegen sie nicht mal einen Flossenschlag auseinander. Hier unten gibt es alles: alle Formen, alle Farben, eine unübersehbare Vielfalt. Der Ozean – ein riesiger Freiraum ohne Grenzen. Doch er ist in Gefahr. In den kilometerlangen Netzen, die der Mensch herablässt, verfangen sich Schildkröten, Delfine und andere Meeressäuger. Und ertrinken jämmerlich. In dem nassen Element, das ihr angestammter Lebensraum ist. Und in dem der Leguan, wie vor Urzeiten, auch heute noch zu Hause ist. So wie hoffentlich in Jahrmillionen…

Unsere Ozeane. Das Buch zum Film (Gebundene Ausgabe)

Aus der Amazon-Redaktion:
Jacques Perrin taucht in die Tiefen der Ozeane hinab. Sie bergen eine Wunderwelt, die wenig erforscht ist. Mit großem technischen Aufwand dokumentiert Perrin diesen Kosmos mit seinen farbenreichen Bewohnern und beschert uns atemberaubende Bilder und spannungsreiche Schilderungen dieses großartigen Lebensraumes. Faszinierende Detailaufnahmen stellen die Tiere in ihren Lebensräumen vor, die Begleittexte bieten fundierte Sachinformationen. Ein ausführliches Making-of zum großen Kinofilm, der am 25. Februar 2010 in die Kinos kommt, zeigt die exotischen Drehorte, berichtet von den meteorologischen und technischen Herausforderungen der Arbeit und lässt uns in spektakulären Bildern an der ungewöhnlichen Intimität zwischen Taucher und Tier teilhaben. Eine kurze Analyse des Stands der Meeresforschung komplettiert diesen Band, der uns auf unnachahmliche Weise die ganze Faszination der Ozeane nahe bringt. Bitte beachten Sie ebenfalls das Kinderbuch zum Film!

Unsere Ozeane. Das Buch zum Film hier bestellen

UNSERE OZEANE macht die Unterwasserwelt aus einer Perspektive erlebbar, die bislang unzugänglich war. und öffnet den Blick für die großen Zusammenhänge des Lebens. Nach den Publikumserfolgen „Nomaden der Lüfte“ und „Mikrokosmos“ begeben sich die Regisseure Jacques Perrin und Jacques Cluzaud mit ihrer Dokumentation auf eine Entdeckungsreise in die noch weitgehend unerforschte und faszinierende Welt der Ozeane. Vier Jahre befanden sie sich mit einem Team von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern auf einer einzigartigen Entdeckungsreise, immer auf der Suche nach dem Unerwarteten. Dank modernster Ausrüstung und Kameratechnik sind dabei beeindruckende Bilder über das geheimnisvolle Innenleben der Ozeane entstanden, dem größten und artenreichsten Lebensraum unseres Planeten. Bilder, die noch nie so zu sehen waren und deren atemberaubende Schönheit man nicht so schnell vergessen wird. Der bewegende Soundtrack stammt von Bruno Coulais, der bereits die Musik von u.a. „Mikrokosmos“ und „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ schrieb. Kinofilm: Unsere Ozeane

Dugong, der letzte vollständig im Meer lebende Vertreter der Seekühe © Pascal Kobeh

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